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Karlspreis für Merkel als Bremserin beim EU-Umweltschutz? PDF E-Mail
Geschrieben von BUND e.V.   
Dienstag, 29. April 2008
Berlin/Brüssel: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der NABU und das Europäische Umweltbüro (EEB) haben zwei Tage vor Verleihung des Karlspreises an Bundeskanzlerin Angela Merkel auf große Defizite in ihrer Umweltpolitik auf EU-Ebene hingewiesen. In einem Brief an Merkel heißt es, die Kanzlerin müsse die ökologischen Herausforderungen in Europa endlich ernst nehmen und erst noch unter Beweis stellen, dass sie auch beim Umwelt- und Klimaschutz jene Führungsqualitäten zeige, für die sie den Karlspreis bekomme. Zu oft stünden sie und die Bundesregierung auf der Bremse, wenn es darum gehe, im Umweltbereich Fortschritte zu erzielen. Belege dafür seien der deutsche Widerstand gegen strenge Verbrauchsvorgaben für die Autoindustrie, die wirksame Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel und eine Bodenschutzrichtlinie, die der Bedeutung des Bodens beim Klimaschutz Rechnung trage.
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Die Ratifizierung des EU-Vertrags zurückweisen! PDF E-Mail
Geschrieben von IPPNW Deutschland   
Samstag, 5. April 2008

Der Vorstand der deutschen IPPNW führt gegen die geplante europäische Verfassung, allgemein »Vertrag von Lissabon« genannt, einige grundsätzliche inhaltliche Kritikpunkte an. Zugleich wendet er sich gegen den geplanten Ratifizierungsprozess. An die Abgeordneten des Deutschen Bundestages ergeht die eindringliche Aufforderung, bei einer Entscheidung von solchem Ausmaß den deutschen Souverän, bzw. die Souveräne der europäischen Länder, nicht zu übergehen.

Der eingeschlagene Weg einer beschleunigten Ratifizierung des Vertragswerkes in den einzelnen Ländern umgeht die Auseinandersetzung der Bevölkerungen mit diesem »Reformvertrag«. Das hält die IPPNW für falsch, denn es widerspricht dem Ziel einer europäischen Verfassung: Die parlamentarisch-repräsentative Demokratie für ganz Europa auf eine Stufe zu stellen!

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. April 2008 )
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Neuer Zyklus der Lissabon-Strategie PDF E-Mail
Geschrieben von Annette Groth   
Samstag, 1. März 2008
Die Neuauflage des neoliberalen „Reformpakets"

Auf der Frühjahrstagung des Europäischen Rates im März sollen im Rahmen eines „neuen Zyklus der Lissabon-Strategie" weitere "Reformen" beschlossen werden. Die Lissabon-Strategie, verabschiedet im März 2000, verfolgt das Ziel, die EU bis 2010 zum „wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt" zu machen.

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